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22.12.2011

KAUCH: Armutsbericht ist Bankrotterklärung für SPD-Sozialpolitik im Ruhrgebiet

Michael Kauch MdB Die Menschen im Ruhrgebiet haben ein höheres Armutsrisiko als in vielen Teilen Ostdeutschlands, so er Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Schlimmer noch: anders als in vergleichbaren Städten ist z.B. in Dortmund der Anteil der Armen in den letzten sechs Jahren noch gewachsen. "Das ist die Bankrotterklärung der SPD-Sozialpolitik im Ruhrgebiet", erklärt der stellvertretende Vorsitzende der FDP Ruhr, Michael KAUCH.

"Seit Jahrzehnten hören wir von der SPD das Gerede von sozialen Städten.
In Wahrheit wurden die falschen Prioritäten gesetzt. Millionen in Prestigeprojekte wie den Dortmunder U-Turm statt Bildung für benachteiligte Kinder - das ist die Realität der sozialdemokratischen Haushaltspolitik", kritisiert Kauch. "Wir müssen endlich umsteuern.
Aufstieg durch Leistung, das muss auch im Ruhrgebiet wieder eine Perspektive für Kinder aus armen Familien werden."

Außerdem sollten neue Möglichkeiten genutzt werden, die die Bundesregierung den Jobcentern durch die Reform der Arbeitsmarktförderung gibt: "Durch den hohen Anteil flexibel einsetzbarer freier Mittel können die Jobcenter maßgeschneiderte Lösungen für arme Familien finden. Diese Verantwortung müssen Städte und Jobcenter jetzt selbst wahrnehmen."

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