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06.01.2012

KAUCH: Neue Umweltzone, aber auch Förderung von Rußpartikelfiltern

Michael Kauch MdB Am 1. Januar 2012 tritt die zusammenhängende Umweltzone im Ruhrgebiet in Kraft. Im Ruhrgebiet sind dann mehr Anwohner betroffen - und natürlich alle, die im ganzen Revier mobil sein wollen. "Aus Sicht der FDP ist die Umweltzone zu groß geraten", erklärt der stellvertretende Vorsitzende der FDP Ruhr, Michael Kauch. "Sie umfasst aus ideologischen Gründen auch Bereiche mit geringer Verkehrsdichte. Verantwortlich ist letztlich die rot-grüne Landesregierung."


Alte Dieselfahrzeuge können meist nur noch in die Zone einfahren, wenn sie mit Rußpartikelfiltern nachgerüstet werden. Das bringt nicht unerhebliche Nachrüstkosten mit sich. "Allerdings gibt es für alle Betroffenen eine gute Nachricht", erläutert Kauch, der auch umweltpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion ist. "Die schwarz-gelbe Bundesregierung hilft den Autofahrer bei den Umrüstkosten. Wir wollen gerade Geringverdiener mit alten Autos und kleine Handwerker dabei unterstützen, weiter in der Umweltzone mobil bleiben zu können."

Der Bundestag hat 30 Millionen Euro für ein neues Förderprogramm im Jahr
2012 bereitgestellt. Daraus erhalten Autofahrer, die ihren Diesel-PKW mit Rußpartikelfiltern nachrüsten, einen Zuschuss von 330 Euro. Gefördert wird auch die Nachrüstung von leichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 Tonnen - davon profitieren zum Beispiel Handwerker. Förderfähig sind Maßnahmen ab dem 1.

Januar 2012. Die Antragsformulare können dann ab 1. Februar beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle unter www.bafa.de abgerufen werden.

"Ich rate dazu, die Möglichkeiten des Programms jetzt auch zeitnah nutzen.
Die Fördersumme reicht für 90.000 Fahrzeuge. Eine Fortsetzung ist für 2013 geplant, dann aber mit einem deutlich niedrigeren Zuschuss", so Kauch.

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